Ja, es gibt sie noch, die Geheimtipps für Neuanfänger und Vielreisende. Einen haben wir in Feuersbrunn am Wagram entdeckt, inmitten Österreichs jüngster Weinbauregion.
Das Restaurant Toni M. von Chefkoch Toni Mörwald trägt seit 2025 ganz offiziell einen Michelin Stern (hat es sich auch schon vorher verdient).
Er und seine Crew lassen aus der Küche Grandioses für Augen und Geschmacksnerven in Richtung der Gäste an den Tischen tragen.
Tief in seiner Heimatregion verwurzelt, kehrte Mörwald als 22-Jähriger nach den Jahren der Ausbildung fernab zurück in den beschaulichen Winzerort Feuersbrunn, übernahm dort das Gasthaus seines Vaters.Für ihn eine Herzensangelegenheit.
„Ich wusste schon seit ich neun war, dass ich später einmal Koch werde.“
Über die Jahre hinweg wurde er sogar zu einem der besten und bekanntesten Köche in Österreich, zum Hotelier ebenfalls.
„Essenszeit ist Lebenszeit – beim Essen und Trinken kummen d´Leute z´amm”
So beschreibt Toni Mörwald seine Lebenseinstellung
So bringt der Sternekoch seinen Gästen zudem die Atmosphäre und Genüsse der Wagram Region nahe.
Dieses Vorgehensweise steht auch für kurze Transportwege, Frischequalität und einfache Kontrolle der Einhaltung von selbst erwarteten Standards. Alles zusammen kann man auf dem Teller sehen und schmecken.
Gäste im Relais & Châteaux Mörwald Hotel können darüberhinaus auch aktiv die Natur genießen.
Mit einer Radtour entlang der Donau, ausgedehnten Spaziergängen durch die umliegenden Laubwälder der Region oder im Winter beim romantischen Schneespaziergang.
Spa-Vergnügen gibt es auch, mit Sauna und Dampfbad, Massagen und beheiztem Outdoor-Pool in den Sommermonaten.
Kontakt: www.moerwald.at/de
Im Gespräch mit Toni Mörwald
Bei unserem Besuch trafen wir den Küchenmeister am Nachmittag bei einem Stück leckeren, hausgemachten Kuchen, konnten ihm einige Fragen stellen.
Wenn Sie sich für drei Zutaten entscheiden müssten, die für Sie unentbehrlich in Ihrer Küche sind, welche würden Sie auswählen?
„Da brauche ich nicht lange zu überlegen. Es gibt Zutaten, die immer wieder in meinen Gerichten zu finden sind, da sie einer Kreation erst den richtigen Geschmack verleihen. Olivenöl und Salz. Besonders gerne benutzte ich aber auch Erdäpfel wie wir sagen, in Deutschland heißen sie Kartoffeln. Sie sind eine tolle Basis, können sehr vielseitig eingesetzt werden.“
Was wird in der Küche Ihrer Meinung nach vollkommen unterschätzt und was überschätzt?
„Eine interessante Frage. Ich denke, dass viele – insbesondere in ihrer heimischen Küche – den Gebrauch von passenden Gewürzen, Kräutern oder Ölen unterschätzen. So klein diese Zutaten auch in den Rezepten sein mögen, so groß ist ihr Einfluss auf den letztendlichen Geschmack. Falsche oder schlechte Gewürze wie Öle können unbewusst ein ganzes Gericht ändern, ohne dass es einem groß auffällt. Im Gegensatz dazu finde ich werden Edelprodukte oder Filets überschätzt. Häufig kommt es nicht drauf an, nur etwas aus dem High-End Bereich zu nutzen, sondern die Zutaten, die einem zur Verfügung stehen, perfekt zuzubereiten.“
Sie begeben sich auf eine der 148 Relais & Châteaux Routes du Bonheur – welches Haus beziehungsweise welches Restaurant müsste auf ihrer Reise dabei sein und warum?
„Das ist eine schwierige Frage, es gibt sehr viele Spitzenhäuser und Kollegen, die mir einfallen. Wenn ich mich jedoch für eines davon entscheiden müsste, dann wurde ich zum ‚Maison Troisgros‘ in Ouches tendieren. Dieser Ort vereint wunderbar Geschichte sowie Authentizität und steht für ausgefallene kulinarische Erlebnisse.“
Oh la la: Maison Troisgros
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