Credor Goldfeather Tourbillon: japanische Handwerkskunst der ganz besonderen Art und daher sehr kostspielig

Die seit 1974 bestehende japanische Luxusmarke Credor (abgeleitet vom französischen crête d’or = „Goldkamm“) legt mit dem Modell Goldfeather Tourbillon die Messlatte bei technischer Finesse und traditioneller Ästhetik erneut höher. Hier wird erstmals ein Tourbillon mit der kunstvollen Welt des japanischen Urushi-Lacks veredelt.



Die Modelllinie Goldfeather hat schon eine längere Tradition, sie wurde 1960 erstmals vorgestellt, dann im Jahr 2023 neu interpretiert. Die Vision dahinter bleibt allerdings unverändert: eine Uhr, die so leicht, geschmeidig und elegant erscheint wie eine Feder in der Luft.

Nun erhebt sich diese Vision mit der neuen Goldfeather Tourbillon zu neuen Höhen – mit einem Zifferblatt, das nicht nur technisch beeindruckt, sondern auch eine tief empfundene Hommage an die Natur und die Handwerkskunst Japans darstellt.

Nur zehn Exemplare werden gebaut.
Preis: 190.000 Euro 

Ein Kunstwerk der besonderen Art

Das Zifferblatt zeichnet den Flug von Vögeln in den Himmel nach – beginnend bei der Tourbillonöffnung auf neun Uhr bis hin zum Credor-Schriftzug auf zwölf Uhr. 
Diese lebendige Szene entsteht durch zwei traditionelle Techniken: Raden und Kirikane.
 
Raden (filigranes Einlegen von farbiger Perlmutt auf dunklem Urushi-Lack) erzeugt ein irisierendes Spiel aus Licht und Farbe. 
Bei Kirikane werden hauchdünne Goldstreifen präzise geschnitten und aufgetragen. 
 
Für diese meisterliche Arbeit ist Urushi-Meister Isshu Tamura zuständig. Jede Schicht aus Perlmutt und Gold wird einzeln platziert und anschließend auf mikroskopisches Maß abgeschliffen, um so eine ebene Oberfläche zu schaffen. 
Am Ende der endlosen Arbeit legt sich eine sanfte Farbabstufung über das gewölbte Zifferblatt, in etwa so wie ein Sonnenaufgang am Horizont. 
Um die Tourbillonöffnung herum schimmern goldene Partikel, aufgetragen in der japanischen Maki-e-Technik. 
Sie symbolisieren Sonnenstrahlen, während das Tourbillon selbst die ewige Bewegung des Lichts verkörpert. Die Brücke, die es hält, ist geformt wie ein Vogel mit weit geöffneten Schwingen – ein visuelles Gleichnis für Freiheit und Auftrieb.
 

Durch das Saphirglas auf der Rückseite der Uhr ist ein Gravurmuster zu sehen, das an die Schwungfedern eines aufsteigenden Vogels erinnert. 
Jedes Detail – von handgeschnittenen Rillen über farbige Raden-Einlagen bis zu schimmernden Makie-Akzenten – ergibt eine dreidimensionale Szenerie von atemberaubender Feinheit. 
Eingefasst in einer Fläche von nur 0,15 Millimetern Tiefe. 
 
Von ebensolcher Raffinesse ist das grünlich-blaue Glühen der äußeren Feder, gefertigt aus der Yakougai-Muschel des Grünen Turbanschneckenhauses. 
 

Ein mechanisches Kunstwerk: Kaliber 6850 
Das neue Handaufzugskaliber ist sehr kompakt (25,6 mm Durchmesser, 3,98 mm Höhe), die Gangreserve liegt jetzt bei 60 Stunden. Die Frequenz beträgt 21.600 Halbschwingungen pro Stunde. 
 
Trotz geringer Bauhöhe trägt dieses Uhrwerk ein Tourbillon, dessen Komponenten messen nur den Bruchteil eines Millimeters. Der Zusammenbau verlangt außergewöhnliche Präzision. Bei dieser Uhr übernimmt den technischen Part der höchstdekorierte Katsuo Saito

Gehäuseform in Platin

Das überarbeitete Gehäuse behält trotz anspruchsvollem Tourbillonwerks mit nur 8,6 Millimeter Höhe die außergewöhnliche Schlankheit der Kollektion bei. 
Das aus Platin 950 gefertigte Gehäuse garantiert durch aufwändiges Polieren in Handarbeit einen hohen Tragekomfort durch die perfekte Oberfläche. 
Das Armband aus Alligatorleder trägt eine Schließe ebenfalls aus Platin.

Die Uhr ist bis 3 bar wasserdicht, bietet Magnetfeldschutz bis 4.800 A/m. 
 
Kontakt:


Dedicated to our english readers

Elegant watches created with Japanese aesthetics by skilled artisans.
The name Credor is derived from the French 'crête d’or', meaning pinnacle of gold.

Credor wrist watches combine technical brilliance with stunning design aesthetics.

The stunning and innovative designs rooted in the Japanese aesthetic sensibility predicated on intricacy, precision and attention to detail.

New Credor Goldfeather Tourbillon
The dial captures the image of birds soaring into the sky, their ascent tracing a trajectory from the tourbillon carriage at the nine o’clock position to the Credor logo at 12 o’clock. 
The birds are brought to life through two techniques that are part of Japanese Urushi craftsmanship: 
1. raden, in which mother-of-pearl in varying colors is delicately inlaid on the lacquered dial, creating a beautiful shimmer against the dark Urushi backdrop
2. kirikane, a decorative art that involves cutting gold plate into fine lines or shapes and applying it to surfaces. 
 
In creating the dial, Urushi artisan Isshu Tamura carefully applies each portion of mother-of-pearl and gold plate, which differ in thickness, making controlled layering essential to achieving harmony between the two. 
He then shaves down the surface with extraordinary precision to create an even finish and bring out the ideal color. 
 
This meticulous craftsmanship produces a smooth surface and a depth within the thin lacquer layer, creating a gradation of color that arcs across the soft curve of the dial and evokes the boundless beauty of the sky. 
The gold flecks encircling the tourbillon carriage are crafted in maki-e, a technique in which gold powder is sprinkled onto the lacquer, with the tourbillon’s motion symbolizing the radiant energy of the sun. 
The tourbillon bridge assumes the shape of a bird in flight with outstretched wings. 
 
New Caliber 6850 movement
The movement (power reserve: 60 hours) is visible through the sapphire crystal case back, features a dynamic design inspired by the primary feathers that generate lift as a bird ascends into the sky. 
The motif is expressed through a combination of bold and delicate engraving, as well as raden and maki-e, with the design radiating outward from the tourbillon carriage, echoing the story on the dial.
Hand-applied by a dedicated team of engravers, the grooves are carved with tools of different shapes to give each feather a depth of its own, creating a three-dimensional landscape within just 0.15mm. 
The tempered blue screws and the greenish-blue hue of the outer feather made with raden and maki-e enhance the overall harmony and striking presence of the design. 
The raden used in this feather is made of yakougai, the shell of the green turban snail. 



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