Luca di Montezemolo: „diese Auto werden die Chinesen ganz sicher nicht kopieren …“

Die Meinung des ehemaligen Ferrari-Präsidenten und Intimus der Turiner Fiat-Familie Agnelli zum neuen und nur rein elektrisch abgetriebenen Ferrari Luce könnte nicht verheerender sein.
    von Achim Stahn

Der etwas über fünf Meter lange Ferrari Luce sorgt für Aufruhr und das nicht nur wegen seines Preises von rund 550.000 Euro. 
Der optische Auftritt (gestaltete vom für das iPhone zuständigen Designers) polarisiert, das Netz spottet, sogar der legendäre Ex-Ferrari-Chef Luca di Montezemolo fordert, das Logo vom Wagen zu entfernen. 

Der noch unter Enzo Ferrari bei der legendären Marke gestartete und heute in einer wunderschönen Villa in der Nähe von Bologna lebende Top-Manager hat eine klare Meinung. 

Wie kein anderer kennt der in den sonnenverbrannten Hügeln vor Bologna aufgewachsene Sohn eines piemontesischen Markgrafen den Mythos dieser Marke.
Er war es auch, der Michael Schumacher in das Formel 1 Team holte und dieses mit ihm zum Seriensieger umbaute.

Das überaus lukrative Geschäftsmodell Ferrari sieht er aktuell mit solchen E-Modellen in Gefahr.


Nicht ohne Grund, denn Käufer und Sammler von Modellen aus der Goldgrube Maranello (profitabler ist mit riesigen Abstand kein anderer in dieser Welt) stehen Stromern sehr kritisch gegenüber.

Ihr Geld haben sie in der Regel hart erarbeitet, wollen dies nicht für etwas ausgeben, was in zehn Jahren nutzlos und unverkäuflich ist.

Wer heute einen 40 Jahre alten Testarossa fährt, kann sich über einen ständigen Wertzuwachs freuen und ihn natürlich auch fahren. 
Mit den Luce wird das nicht gehen, rückblickend wurde hier reichlich Geld verbrannt.

Ob der päpstliche Segen etwas nutzt? Wohl nicht! Hier zeigt Konzernchef John Elkann dem Chef der katholischen Kirche das neueste Modell.

Schon seit einiger Zeit meinen weltweit bekannte Firmen, auf ihre alten Kunden verzichten zu können, sprechen konsequent neue Zielgruppen an. 
Nach dem völlig empathielosen Motto „wir sagen Euch, was ihr kaufen sollt“.
Das scheint auch bei Ferrari so zu sein.
Doch da wird vergessen, das deren Ankäufer zu 98 Prozent männlich sind und viele daheim noch weitere Autos haben.
 

Alle Informationen zum Ferrari Luce

Doch nun Schluss mit der Kritik, schauen wir uns einmal an, was Ferrari selbst in seiner Presseerklärung zu diesem Fahrzeug sagt. 
 
Im symbolträchtigen Ambiente der Vela di Calatrava – Città dello Sport in Rom wurde am 25. Mai der Luce enthüllt. 

Diesen Ort hat Ferrari bewusst gewählt: um den Beginn eines neuen Kapitels in der Geschichte von Ingenieurskunst
und Innovation des Cavallino Rampante zu markieren. 

Denn an diesem Tag im Jahr 1947 errang Ferrari in Rom seinen ersten Sieg überhaupt, als der Ferrari 125 S auf dem Circuit de la Caracalla den Gran Premio di Roma gewann. 

An jenem historischen Tag legte Pilot Franco Cortese den Grundstein für eine unglaubliche Erfolgsgeschichte. 

79 Jahre später kehrt Ferrari zurück: um den Luce vorzustellen.

Traditionell entwickelt und fertigt Ferrari entscheidende
Komponenten selbst. Von den Elektromotoren bis zum Akku wird auch für die neue Baureihe jedes Element in Maranello produziert, um Qualität, umfassende Kontrolle und Singularität zu gewährleisten. 

Das Design

Die Entwicklung des Designs wurde der kalifornischen Kreativwerkstatt LoveFrom anvertraut, dem Designkollektiv unter der Leitung von Sir Jony Ive und Marc Newson. 

Die Einbindung eines externen Teams außerhalb des Designzentrums Ferrari Centro Stile unter der Leitung von Flavio Manzoni brachte einen fruchtbaren Ideenaustausch mit sich und ermöglichte die Entwicklung einer neuen
Designsprache. 

LoveFrom erhielt von Beginn an die nötige kreative Freiheit, um die Designrichtung des Projekts zu definieren und diese in ein authentisches Ferrari Erlebnis zu übersetzen. 

Die elektrische Kraftquelle und der fortschrittliche Antriebsstrangs ermöglichten eine radikal neue Architektur mit einem luxuriösen Raumgefühl mit vier Türen und fünf Sitzen.


Der Luce verfügt über die größten gestuften
Radgrößen, die je bei einem Ferrari Serienmodell für die Straße verbaut wurden: 
23 Zoll vorn und 24 Zoll hinten.

Die verwendeten Materialien zeigen sich authentisch und hochwertig: zum Beispiel eloxiertes Recycling-Aluminium, Corning Gorilla Glass und Premium-Leder.

Das Audiosystem verfügt über 21 Lautsprecher, 24 Kanäle und 3.000 Watt.

Das Leistungspaket

Das Leergewicht von 2.260 Kilogramm ist ein wichtiger Beitrag zu den erstklassigen Leistungsdaten: 
- von 0 auf 100 km/h: 2,5 Sekunden
- von 0 auf 200 km/h: 6,8 Sekunden 
- Höchstgeschwindigkeit: über 310 km/h

Ebenso eindrucksvoll sind die Maximalleistung von
1.050 PS sowie die Reichweite laut WLTP von über 530 Kilometern. Letzteres natürlich nur bei Schleichfahrt.
 
Der Ferrari Luce wird von vier Elektromotoren angetrieben: einer pro Rad. 
Er verfügt zudem über einen leistungsstarken Akku (122 kWh), ein vom F80 abgeleitetes aktives Fahrwerk und eine unabhängige Hinterachslenkung. 

Jedes Rad ist mit je einem Aktuator für Traktion und Rekuperation, einem für den Lenkwinkel und einem für die Steuerung der Vertikalbewegung ausgestattet. 

Die Möglichkeit, die Drehmomentverteilung in Echtzeit an Straßenverhältnisse und gewünschte Performance anzupassen, ermöglicht außergewöhnliche Freiheit und
Präzision bei der Kontrolle. 

Jedes Rad passt sich somit perfekt an die Eingaben des Piloten an und ermöglicht ihm ein flüssiges, harmonisches Fahrgefühl. 

Die Möglichkeit zum Torque Vectoring und die elastische Balance des Aufhängungssystems erleichtern präzise Richtungswechsel, verbessern dadurch Wendigkeit und
Fahrkomfort.

Alle Oberflächen wurden glatt, stufenlos und ununterbrochen angelegt, um den Luftstrom zu
optimieren und Verwirbelungen zu minimieren. 

Eine weitere Premiere für Ferrari sind aktive Aerodynamikgitter: 
Sie regulieren den Luftstrom zu den Wärmetauschern und gewährleisten stets ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Kühlanforderungen und Luftwiderstand. 

Die aktive Karosseriehöhenverstellung senkt die Fahrzeugfront bei hohem Tempo um 10 Millimeter ab, um die Effizienz zu maximieren, ohne dabei
Komfort oder Leistung zu beeinträchtigen. 

Elektrischer Vierradantrieb 

Eine weitere Premiere für Ferrari. 
Der Antriebsstrang besteht aus vier Permanentmagnet-Synchronmotoren mit Radialfluss, die vom F80 abgeleitet wurden und vorn eine Höchstdrehzahl von 30.000/min sowie hinten von 25.500/min erreichen.  

Das ermöglicht die volle Ausschöpfung des Potenzials von Torque Vectoring – für ein stets präzises und reaktionsschnelles Fahrverhalten. 

Gleichzeitig garantiert das neue System „Torque Shift
Engagement“ und ein weiterentwickeltes regeneratives Bremssystem für eine progressive
Drehmomentabgabe und Motorbremswirkung.

„Torque Shift Engagement“ ist die für Ferrari typische Antwort auf eine der Herausforderungen von Elektroantrieben: das Gefühl einer starken, plötzlichen
Längsbeschleunigung, das beim Anfahren beunruhigend wirken kann, sich aber mit zunehmendem Tempo abschwächt. 

Ferrari hat ein patentiertes System entwickelt, das es
gestattet, das verfügbare Drehmoment durch Betätigung der rechten Schaltwippe am Lenkrad zu erhöhen und gleichzeitig das Gefühl einer progressiven Beschleunigung
beizubehalten. 

Beim Bremsen hingegen kann mit der linken Wippe eine zunehmend stärkere Motorbremswirkung nachgeahmt werden, die speziell kalibriert ist, um ein noch
spannungsreicheres Fahrerlebnis zu bieten.

Das Interieur

Der Innenraum wirkt deutlich geräumiger als er von außen erscheint. Das helle und luftige Interieur vermittelt ein großzügiges, klares Raumgefühl.

Lenkrad, Schaltwippen und Instrumenteneinheit bilden die Steuerungs- und Kontrollzentrale. Die Instrumenteneinheit bewegt sich dabei mit dem Lenkrad, optimiert dadurch die Sicht des Piloten auf die Instrumente und unterstützt seine fahrerische Performance. 

Das Dreispeichenlenkrad besitzt eine einzigartige, puristische Form.
Als Sinnbild für Kontrolle ist es mit markanten und funktionalen analogen Bedienelementen in ergonomisch optimalen Positionen ausgestattet. 

Es besteht aus präzisionsgefertigtem und handbearbeitetem
Aluminium mit eloxierter Oberfläche, Glaselementen und Ledergriffkranz. 


Manuelle Schaltwippen steuern das Drehmoment für eine progressive Beschleunigung, kombiniert mit der beim regenerativen Bremsen erzeugten Energie. 

Die Drehmomentanzeige über dem Tachometer signalisiert dem Fahrer den optimalen Zeitpunkt für eine Erhöhung des Drehmoments. 
Der Magnetmechanismus der Schaltwippen gibt dem Piloten ein eindeutiges, präzises und angenehmes Feedback.

Die wichtigsten Informationen für den Fahrer konzentrieren sich im Kombiinstrument: einem mehrschichtigen Display, das digitale und mechanische Anzeigen vereint. 

Das freistehende Element hat drei Rundinstrumente, jeweils mit Aluminiumeinfassung und präzisionsgefertigter Glasabdeckung, eingefasst in ein eloxiertes Aluminiumgehäuse. 

Das linke Rundinstrument zeigt die Leistung an. Es ist direkt mit dem e-Manettino verbunden und gibt Auskunft über verfügbare Leistung und Bremsenergierückgewinnung. 

Das mittlere Instrument zeigt die beiden wichtigsten
Parameter auf einem Zifferblatt, das einen mechanischen Zeiger mit einer digitalen Anzeige kombiniert: 
- Geschwindigkeit
- Batteriestand

Rechts werden schließlich die Daten von
sieben Funktionen abgebildet, die zur Optimierung der Fahrleistungen entwickelt wurden.
Sie lassen sich über einen mechanischen Schalter am rechten analogen Bedienmodul einstellen.

Das Bedienpanel ist ein separates, schwenkbares Element, welches das Fahrerlebnis durch eine Kombination von mechanischen Bedieneinheiten und einem digitalen Touchscreen optimiert. 

Pilot und Beifahrer können das Bedienpanel mithilfe eines Griffs und der Handauflage schwenken. 
Drei physische Tasten steuern Klima, Fahrzeugeinstellungen und Medien. 

Separate Regler für Innenraumtemperatur, Lüftergeschwindigkeit, Sitzheizung und Belüftung sind auch während der Fahrt schnell und intuitiv erreichbar. 

Der Touchscreen dient der Regelung erweiterter Klimaeinstellungen sowie von Medien und
Navigation.

Die multifunktionale Multigraph kombiniert mechanische Zeiger mit einem digitalen Zifferblatt und zeigt Uhrzeit, Kompass oder eine 60-Sekunden-Stoppuhr an. 

Im Launch-Modus wird automatisch eine 5-Sekunden-Stoppuhr aktiviert. 
Das Bedienfeld verfügt über ein hochauflösendes, speziell geformtes OLED-Display hinter einem robusten Deckglas mit hoher Sichtbarkeit, geschützt von einem gefrästen Aluminiumrahmen. 

Eine an der Rückseite angebrachte eloxierte Aluminiumhalterung dient gleichzeitig als Griff und
Handauflage.

Das Bedienfeld im Dachhimmel hat einen Zugschalter zur Aktivierung des Launch-Modus. 
Der Launch-Modus erlaubt einen optimalen Start, indem er
Drehmomentabgabe und Stabilitätskontrolle anpasst und zusätzliche Leistung bereitstellt.

Im Launch-Modus wechselt die Farbe der Leistungsanzeige auf Orange und vergrößert sich, um die erhöhte Leistungsabgabe anzuzeigen.

Beim Andocken des Schlüssels auf der Mittelkonsole leuchtet das historische Ferrari Gelb auf und breitet sich über die gesamte Oberfläche aus. 
Zugleich wird so der Antrieb gestartet und der Schalthebel entriegelt – die Fahrt kann beginnen.

Viel Liebe zum Detail

- Die Mittelkonsole ist mit italienischem Premiumleder bezogen, verfügt über Ablagefächer mit Alcantara-Auskleidung. 
- Die Schaltwippen sind aus eloxiertem
Aluminium und punktuell aus Strukturglas präzisionsgefertigt. 
- Die Türgriffe bestehen aus eloxiertem Aluminium, bestückt mit hintergrundbeleuchteten elektronischen
Verriegelungsknöpfen. 
- Die hinteren Türen lassen sich über Knöpfe an der B-Säule schließen, die während der Fahrt deaktiviert sind.

Die Vordersitze sind beheizbar und optional mit einer Massagefunktion erhältlich.  

Die Antriebsbatterie

Das System besitzt eine 800-Volt-Architektur und vereint
Leistung mit Effizienz – durch Lösungen, die direkt aus dem Motorsport stammen. 
Der Hochvolt-Akku wurde in Maranello entwickelt, validiert und gefertigt. Er besteht aus 210 in
Reihe geschalteten Zellen mit einer Gesamtkapazität von 122 kWh, unterstützt Schnellladung mit bis zu 350 kW. 

Der Akku wurde zudem als strukturelles Element des
Fahrzeugs konzipiert. Die Steuerungselektronik verfügt über kompakte Wechselrichter und einen DC/DC-Wandler für das aktive Fahrwerk, um einen rekordverdächtigen
Wirkungsgrad von über 98 Prozent zu erzielen.

An einer Schnellladestation mit einer Leistung von bis zu 350 kW können 70 kWh in 20 Minuten aufgeladen werden.

Louis Hamilton und Charles Leclerc präsentieren den neuen Luce: 


Dedicated to our english readers

Ferrari unveiled the Ferrari Luce in the symbolic setting of the Vela di Calatrava – Città dello Sport in Rome, a venue chosen to mark the beginning of a new chapter in Ferrari's storied history of engineering excellence and innovation. 

Ferrari won its first ever victory in Rome on this day (26.05.) in 1947, with the Ferrari 125 S, the Gran Premio di Roma at the Baths of Caracalla circuit. 
On that decisive day, driver Franco Cortese set in motion an unimaginable legend of success. 

Some 79 years later, Ferrari returns to unveil a project that reinforces its unwavering commitment to redefine the limits of what is possible.

The Ferrari Luce marks the culmination of Maranello’s multi-energy strategy, announced at the 2022 Capital Markets Day and subsequently confirmed on various occasions. 


In accordance with the principle of technological neutrality, electrification is just one of the means available to Ferrari to expand its design potential in product architecture, performance, design, and driving experience, without replacing existing engines.

Deepening the Prancing Horse’s in-house expertise in electric technology opens new potential for performance and efficiency across the entire Ferrari ecosystem. 

This includes technology transfer between road cars and the 499P that triumphed in the last edition of the World Endurance Championship, and the bold Ferrari Hypersail project, a unique laboratory of research and innovation. 

The Model Name Luce evokes clarity and direction. It lights the way towards the future and defines the intent to create a Ferrari 360°, not merely the “electric Ferrari” but an entirely new Ferrari, designed for deeper engagement and performance, with a unique and recognisable character. 

In keeping with tradition, Ferrari chose to engineer, develop and manufacture the main components in-house; from the electric engines to the battery pack, every element is created in Maranello to guarantee quality, control and uniqueness. 

The project includes more than 60 new patents, testifying to Ferrari’s technical excellence and to a vision that also looks to long-term value. In the future, Ferrari will provide assistance on all electric components, including batteries, in line with the Ferrari Forever philosophy.

The design of the Ferrari Luce was entrusted to LoveFrom, the design collective led by Sir Jony Ive and Marc Newson. 
Introducing a team from outside the Ferrari Design Studio led by Flavio Manzoni invited a new perspective and cross-fertilisation, enabling a new design language to be introduced. 

LoveFrom was given the creative freedom needed to define the design direction of the project from the outset, translating this design language into an authentic Ferrari experience. 

The electric power source, Ferrari-engineered engines and advanced drivetrain affords a radically new architecture that uniquely combines extraordinary Ferrari performance with the luxury of spaciousness.

This architecture generously accommodates four doors and five seats, which is a first for the Prancing Horse (as transaxle configurations with a front-mid engine and a rear gearbox do not allow for a fifth seat). 

The front and rear aerodynamic wings, floating above and around the silhouette of the glass house, enable this uniquely pure and simple form. 

The front and rear light panels are transparent and part of the primary surfaces. 
The lights seem to gently recede when switched off, preserving the purity of the form. 

Luce has the largest staggered wheel diameters on a series-production Ferrari road car: 23” in the front and 24” at the rear.

The interface is designed with clear organisational principles of input and output. Controls and displays are grouped functionally, with the most essential commands and feedback directly in front of the driver. 

Precision-engineered mechanical buttons, dials, toggles and switches are combined with multifunctional digital displays developed with Samsung Display.

The superior audio system has 21 speakers and 24 channel/3000 W amplification incorporates the innovative Ferrari Audio Signature, and features presets, individual listening optimisation, and dynamic compensation functions.

Technologies derived from Ferrari’s unrivalled experience in the world of motor racing made it possible to contain kerb weight at 2260 kg, helping deliver best‑in‑class performance:
- 0–100 km/h: 2.5 seconds
- 0–200 km/h: 6.8 seconds
- top speed: over 310 km/h 

The car is powered by four electric engines (total power: 1050 cv), one per wheel, and is equipped with a high‑capacity 122 kWh battery (range: 530 km), an active suspension system derived from the F80 and an independently steering rear axle. 

The system operates on 800 V architecture and combines performance with efficiency, with solutions directly derived from motorsport. 
The high-voltage battery support fast charging up to 350 kW. than 98%.

The electric all-wheel drive 

This is a first for a Ferrari. It allows the full potential of torque vectoring to always make the car precise and responsive, while the new torque shift engagement and extended regenerative braking deliver a progression of torque and engine braking worthy of a sports car. 

Torque management is a characteristically Ferrari response to one of the typical challenges of electric powertrains: the sensation of strong, instantaneous longitudinal acceleration, which can even be unsettling when pulling away and which levels off as acceleration increases. 

Ferrari has engineered a proprietary, patented system that allows the available torque to be increased by operating the right-hand steering wheel paddle, whilst maintaining the sensation of progressive acceleration. 
The left paddle increases energy recovery and the sensation of deceleration, delivering a dynamic experience unrivalled by any other car in its class.

Tipps zur Blog-Nutzung

Hier geht es nur um das Beste vom Besten: Trends, Autos, Reisen, Fashion, Lifestyle
Zur Startseite dieses Blogs geht es hier:

Einfache Themensuche 
1. oben im Blog mit der Lupe
(Suchwort eingeben, alles dazu wird gezeigt)
2. Kästen am Textende anklicken


Interessantes senden an 
achim.stahn@interpress-ipr.de

 - only the best -

more about modern luxury 

press buttons below or:

https://otb-lifestyle.blogspot.com

Kommentare