Jensen Interceptor GT: wir zeigen die ersten Fotos des neuen Gran Touring mit V8-Benziner aus Großbritannien
Die britische Automarke Jensen kombinierte britische Handwerkskunst und italienisches Design oft mit hubraumstarken amerikanischen V8-Motoren, die hauptsächlich von Chrysler angeliefert wurden. Das galt auch für den Interceptor, ein exentrisch auftretender Grand-Tourer mit großer Glaskuppel-Heckscheibe. Gebaut für den Gentleman und Gourmet mit Geschmack und Stil. Gebaut wurde er in den Jahren 1966 bis 1976.
Jensen Motors ging 1976 in die Insolvenz, einige Versuche der Wiederbelebung scheiterten.
Bis auf Jensen International Automotive (JIA).
Doch dieses Unternehmen mit Sitz in der Nähe von Banbury, spezialisierte sich auf die Restaurierung und Weiterentwicklung des klassischen Interceptor aus den 1960er-Jahre.
Jetzt geht Jensen International Automotive einen mächtigen Schritt weiter, will eine völlig neue Generation in zwei Varianten plus Rennversion auf den Markt bringen.
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| Von links nach rechts: Jensen Interceptor GT, GTR und GTX |
Noch bevor die an erste Kunden ausgeliefert werden, soll ein GTX getauftes Modell für die Rennstrecke neugierig machen und begeistern.
Während dieser radikal im Rennlook auftretende Zweitürer nicht abseits abgesperrter Strecken eingesetzt werden kann, ist die optisch nahezu identische aber zahmere Variante Interceptor GTR auf ganz normalen Straßen zu bewegen.
Später folgt noch der oben abgebildete und deutlich komfortablere viersitzige Interceptor GT mit manueller Schaltung (klassisches H-Schaltschema) oder Achtgang-Automatik.
Diese Variante wurde ausschließlich für den Einsatz auf Rundstrecken und zur Erprobung aller Komponenten entwickelt.
Erste Fahrzeuge sollen 2028 ausgeliefert werden. Preise wurde noch nicht genannt, doch Insider sprechen von rund 900.000 Pfund, das sind umgerechnet rund eine Million Euro.
Unter der Fronthabe sitzt ein zusammen mit texanischen Motorspezialisten LME umfangreich modifizierter V8 aus der Corvette.
Der mächtige Kompressormotor (974 PS) mit 6,8 Liter Hubraum soll in weiteren Ausbaustufen bis zu 1.200 PS und 1.492 Nm Drehmoment über ein sequenzielles Sechsganggetriebe auf die Räder am Heck bringen.
Dabei handelt es sich um Michelin Pilot Sport-Reifen auf 20 Zoll großen Schmiedefelgen von Vossen.
Der verstellbare Heckflügel soll laut Werksangabe bis zu 350 Kilogramm Abtrieb liefern.
Der vollverkleidete Unterboden mündet hinten in einen mächtigen Diffusor, die Edelstahlabgasanlage wird von acht Titan-Endrohren gekrönt.
Die sitzen hinter speziell angefertigten Aluminiumrädern (geschmiedet) im Format 20 Zoll. Bereift ist der Interceptor GTX mit Michelin Pilot Sport.
Den aus der Corvette stammenden V8 modifizierte der Spezialist Late Model Engines aus Texas umfassend, über 80 Prozent der Technik ist neu.
Dazu gehören neben CNC-gefrästen Zylinderköpfen und Titanventilen auch verstärkte Motorsportkomponenten und ein vollständig geschmiedeter Kurbeltrieb.
Für die reibungslose Steuerung ist eine Motorelektronik von MoTeC zuständig.
Um auf Rennstrecken überhaupt eingesetzt zu werden, wird im Innenraum ein passgenau angefertigter FIA-Sicherheitskäfig eingebaut.
Den Fahrer im Carbon-Rennschalensitz von Tillett hält ein Sechspunktgurt fest.
Für den Fall der Fälle ist hier natürlich auch eine Feuerlöschanlage mit an Bord.
Ja, die Ausstattung ist puristisch, doch dazu passen Verkleidungen und Polsterungen aus Alcantara, farblich abgestimmte orangefarbene Ziernähte oder Türzuziehgriffe aus Leder perfekt.
Denn sie erinnern auch an die luxuriöse Tradition der Marke.
Kontakt:
https://www.jensen.ltd/furturemodels
Dedicated to our english readers
Marking the start of a new era, Jensen International today reveals the all-new Jensen Interceptor GTX.
The 960bhp, rear-drive, track-only car is an enhanced prototype, an engineering and development template that previews future road-going new Jensen Interceptor models.
Designed, engineered and handcrafted
in the UK, the supercharged V8
GTX respectfully draws inspiration from and pays
homage to Jensen’s rich heritage, but is no ‘restomod’ or ‘recreation’.
Entirely
new, it is a completely fresh, forward-looking reinterpretation of the
Interceptor legend, and, most
importantly of all, a statement of intent for future road-going new Interceptor
variants.
The company’s product roadmap includes an ultra-high-performance GTR
model – a street-legal version of the GTX – and a luxury,
grand-touring-optimised GT model.
Key points are:
- All-new Interceptor GTX is a
front-engined, rear-drive
ultra-high-performance track-only development car that previews future
road-going Jensen model
- An enhanced
prototype build, it serves as a statement of intent and an engineering template
for future Interceptor variants
- Designed,
engineered and handcrafted in the UK in collaboration with leading British and
global specialist suppliers, the GTX combines
an aluminium chassis with a hand-formed aluminium body and a supercharged
960bhp 6.8-litre V8
- Beyond the development of the GTX, the dynamic programme for which has already begun, Jensen’s future product roadmap includes an ultra-high-performance GTR variant, which is a street-legal version of the GTX, and a luxury GT road car.
... coming soon: Jensen Interceptor GT ...
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