Der letzte von nur 40 gebauten Bugatti
Bolide markiert das Ende eines Kapitels für die exklusive Marke aus dem
französischen Molsheim. Mit ihm wurden die Grenzen des Möglichen ausgelotet. Das Ende einer außergewöhnlichen Reise ist zugleich Ansporn weiter zu machen, neue Wege zu suchen und einzuschlagen.
Dieser radikal auf Leichtbau (1.450 kg) und
Rundstrecken-Performance getrimmte Supersportwagen. wird von einem acht Liter großen W16-Motor (1.600 PS, 1.600 Nm) angetrieben.
Mit seiner Leistung ist der Wagen in knapp 2,2 Sekunden auf 100 km/h, bis 200 km/h dauert es insgesamt 4,3
Sekunden, nach 11,5 Sekunden überspringt seine Tachonadel die legendäre 300er Marke.
Die Höchstgeschwindigkeit wird offiziell nicht genannt, sie dürfte wohl bei 380 km/h liegen.
Das
ist eine ganze Menge Leistung, für das Bugatti auch eine ganze Menge
Geld verlangt.
Ab vier Millionen Euro netto geht es los, nach oben sind
die Grenzen allerdings weit offen.
Dieses
letzte produzierte Modell, das von einem engagierten Sammler und
langjährigen Freund der Marke in Auftrag gegeben wurde, ist von dessen
Bugatti Type 35 inspiriert.
Gefertigt
in einer individuellen Spezifikation mit Außenelementen in „Black Blue“
und „Special Blue Lyonnais“ splus Alcantara in „Lake Blue“ im gesamten
Innenraum.
Ein aufwändiger Weg bis heute
Das
Design des Bolide wurde 2022 fertiggestellt, die Konstruktionsphase
endete Anfang 2023. Die Vision nahm durch tausende Stunden technischer
Analysen, ästhetischer Verfeinerungen und akribischer Detailarbeit
Gestalt an.
Jede Entscheidung stellte sicher, dass die ersten Prototypen
fahrbereit waren und das Team den Bolide unter realen Bedingungen
testen und verfeinern konnte.
Das
24-Stunden-Rennen von Le Mans 2023 diente als entscheidende
Bewährungsprobe. Das Bugatti-Team kam zum 100-jährigen Jubiläum der
legendären Rennstrecke mit einem Fahrzeug an, das mit seiner blauen
Lackierung eine Hommage an die Bugatti-Sieger von Le Mans aus den 1930er
Jahren darstellte.
Die Ergebnisse übertrafen alle Erwartungen als
Bugatti Pilot Andy Wallace 350 km/h auf der Geraden erreichte.
Von Sommer 2023 bis Anfang 2024 wurde die intensive
Entwicklungsphase auf der Rennstrecke fortgesetzt. Die Ingenieure und Mechaniker arbeiteten nahezu jeden Tag von früh morgens bis spät abends.
Jeder Tag folgte
einem sorgfältig geplanten Zeitplan, der so präzise war, dass
Ausfallzeiten in Minuten statt in Stunden gemessen wurden, um eine
maximale Fahrzeit zu gewährleisten, sobald die Rennstrecke morgens
geöffnet wurde.
Jeden
Abend führte das Team detaillierte Nachbesprechungen durch, um die
Aktivitäten des Tages anhand des Testplans zu überprüfen und die
Ergebnisse zu bewerten.
In der Nacht wurde das Auto dann für die Tests
des nächsten Tages vorbereitet, am Morgen traf sich das Team
frühzeitig wieder, um die letzten Vorbereitungen zu treffen und
sicherzustellen, dass der Bolide bereit für die Rennstrecke war.
Während
des gesamten Projekts blieb ein Grundsatz unverändert: das Wissen, dass
Leistung allein nicht ausreicht, um einen Bugatti zu definieren.
In
richtungsweisenden Gesprächen wurde ein Ansatz entwickelt, der über
technische Spezifikationen hinausging und sich mit den grundlegenden
Fragen befasste, wofür der Bolide stehen sollte.
Dieser Anspruch,
höchste Leistung mit Anmut und Raffinesse zu verbinden, ist ein
Merkmal, das jeden Bugatti aus Molsheim auszeichnet. Es zeigt sich in
den Proportionen, ist im Fahrerlebnis spürbar und findet sich in jedem
Detail wieder, vom Cockpit bis zum Antriebsstrang.
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